Entstehungsgeschichte von CHI und dem Förderverein

Clinic Home Interface wurde 1989 von Prof. Dr. med. Gerhard Meuret, dem damaligen Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin am Krankenhaus St. Elisabeth in Ravensburg, gegründet, mit dem Ziel schwerstkranken und hochsymptomatischen Patienten durch intensive palliativmedizinische Betreuung das Leben und Sterben zu Hause zu ermöglichen. Seitdem hat sie den Sitz im Krankenhaus St. Elisabeth, welches zur Oberschwabenklinik gehört.

„Als Meuret 1989 unter dem Namen CHI die Hausbetreuung für Tumorkranke startete, war dies deutschlandweit ebenso einzigartig wie für viele undenkbar.“

Südkurier (19.08.2015)


Januar 2016

Neuer hauptamtlicher ärztlicher Leiter wird Dr. Heino Hügel. Er absolvierte nach seinem Medizinstudium in Ulm eine Ausbildung als Palliativmediziner in Liverpool und war dort beim Aufbau des ambulanten Palliativdienstes beteiligt.


Februar 2012

Unterzeichnung des SAPV-Vertrages zwischen Krankenkassen und der Oberschwabenklinik. Damit ist die Regelfinanzierung der ambulanten Palliativversorgung durch die Krankenkasssen sichergestellt und ein, seit der Gründung von Clinic Home Interface, politisches Ziel erreicht. Es bestehen Kooperationsverträge mit 18 regionalen Hospizgruppen und 11 niedergelassenen Palliativärzten. Ausweitung des Versorgungsbereiches auf den Bodenseekreis für insges. ca. 480000 Einwohner.


2007

Initiative der Bundesregierung zur Förderung der Palliativmedizin mit Richtlinie über krankenkassenfinanzierte spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV). Durch die Ärztekammer wird die Zusatzweiterbildung „Palliativmedizin“ ermöglicht.


2006

Wechsel beim Fördervereins-Vorstand. Gründer Prof. Dr. Gerhard Meuret wird Ehrenvorsitzender, Dr. Siegmar Mende neuer 1.Vorsitzender.


2005

Einrichtung eines Kuratoriums (Aufsichtsrat). Dr. Christoph Nonnenbroich übernimmt die Leitung.


2000

Prof. Dr. Gerhard Meuret gibt die Leitung von Clinic Home Interface an Prof. Dr. Günther Wiedemann ab.


1999

Das Team von Clinic Home Interface gewinnt den „Forschungs- und Entwicklungspreis des Krebsverbandes Baden-Württemberg“.


1995

Aufstockung auf 5 Pflegefachkräfte.

Finanzierung von bis zu zwei Stellen und der Fortbildungen durch den Förderverein.

Senator Helmut Vetter übergibt CHI ein Ford-Escort Kombifahrzeug. Die Firma Vetter tauscht bis heute alle 2 Jahre das Auto aus und trägt dafür die laufenden Betriebskosten.


1994

Übernahme der Trägerschaft in die Hände der Oberschwabenklinik GmbH.


1993

Die Robert Bosch Stiftung bewilligt eine dritte Pflegekraft zur Evaluation neuer Methoden der Schmerztherapie. Das Sozialministerium Baden-Württemberg ermöglicht die Entwicklung eines neuen integrierten  Kommunikations-und Dokumentationssystems.

Kooperation mit der Hospizgruppe Ravensburg.

Der Ravensburger Filmemacher Peter Frey dreht einen Film über die Arbeit von Clinic Home Interface. Der Film wurde mit zwei Preisen bedacht. Finanzierung des Filmes durch die Else Kröner-Fresenius Stiftung.


1990 – 1991

Gründung des gemeinnützigen Fördervereins e.V., der durch Spendenaquise und Benefizveranstaltungen Personal- und Sachmittel nachhaltig zur Verfügung stellt. Die Finanzierung des Budgets geschieht zu etwa zwei Dritteln durch regionale Krankenkassen. Schaffung einer halben Sekretärinnenstelle.


1989

Einstieg in die Praxis mit zwei Pflegefachkräften, Aufbau des 24-Std-Bereitschaftsdienstes, Schirmherrschaft durch Rotary Club Ravensburg-Weingarten.


1988 – 1993

Administration durch das Landratsamt Ravensburg.


1988

Entwicklungsphase: Die Deutsche Krebshilfe finanziert eine zweijährige Startphase dieses ersten Projektes in Deutschland.


1985

Planungsphase für ambulate Palliativversorgung beginnt. Damit ist der Anstoß für eine Entwicklung gegeben, mit der die Betreuung der Patienten stark verbessert wird. Das Landratsamt Ravensburg übernimmt die Trägerschaft, das Krankenhaus St. Elisabeth die Logistik und die Landesärztekammer Baden- Württemberg genehmigt das stationär-ambulant übergreifende Projekt.