Unsere Prinzipien

Für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) wird eine ärztliche Verordnung benötigt, die der Haus- oder Facharzt ausstellt. Bei der Entlassung aus einem Krankenhaus kann dies auch der Stationsarzt übernehmen.

Kommen im Einzelfall nur teilweise oder keine Krankenkassenleistungen nach der SAPV-Regelung in Betracht, kann trotzdem nach Absprache eine palliative Betreuung zu Hause sichergestellt werden. Diese Leistungen werden über Fördermittel finanziert. Der CHI-Förderverein e.V. leistet hierzu einen wesentlichen Beitrag über Spendengelder.
Eine Zuzahlung für den Patienten entfällt im Rahmen der Versorgung durch das CHI-Team.


Patientenauswahl:

Unsere Patienten sind chronisch Kranke mit begrenzter Lebenserwartung und schwerwiegenden Symptomen, insbesondere mit fortgeschrittenem Tumorleiden. Hinzu kommt der dringende Wunsch, zu Hause zu leben. Benötigt wird das Einverständnis des behandelnden Hausarztes.

Seit der Gründung 1989 wurden über 5000 schwerstkranke Patienten von Clinic Home Interface versorgt. In circa 90 Prozent der Fälle war es möglich die Patienten häuslich zu betreuen, jeweils fünf Prozent wurden in Pflegeheimen oder Hospizen versorgt. Die Betreuungsdauer nahm in den letzten Jahren von durchschnittlich 31 Tagen auf 23 Tagen ab.